Geliebtes Kind Motzibacke

1 Monat alt

1 Monat alt…Wie schnell die Zeit vergeht!

1 Monat alt, ich bin immer wieder erstaunt wie schnell die Zeit vergeht! Schmatzipuffers 1ter Monat ist wie im Fluge vergangen. Es kommt mir wie gestern, als ich mich gefreut habe, dass er schon drei Monate alt ist und das obwohl die Zeit in den ersten Wochen so gar nicht vergehen wollte.
Vermutlich lag es daran, dass ich mir jeden Tag Sorgen gemacht habe. Ist er warm genug angezogen? Trinkt er genug? Oder Dinge durch meinen Kopf gingen wie: So jung und schon erkältet, oh nein… er hat schon wieder so schlimm Blähungen, wann sind die ersten drei Monate nur vorbei?
Ich glaube ab dem dritten Monat begann die Zeit, gefühlt plötzlich schneller zu vergehen. Lag es am festen Rhythmus, der sich langsam aber sicher im Tagesablauf eingeschlichen hatte? Ich denke, ja!

Und als Schmatzipuffer etwa im fünften Monat entschied einen ausgedehnten Mittagsschlaf mit Mama halten zu wollen, raste die Zeit nur so an uns vorbei. Nichts desto trotz ist in dieser Zeit so wahnsinnig viel passiert.
Mein Schmatzipuffer ist jetzt schon sieben Monate und hat sich von einem kleinen Hilflosen Wesen, das sich kaum alleine bewegen und nur durch einen Augenschlitz linsen konnte, zu einem munteren, lächelnden Baby, welches gerne mit anderen Menschen schäkert, entwickelt. Ein kleiner, schon irgendwie eigenständiger Mensch, der überall hinwill, alles sehen anfassen, untersuchen möchte und am liebsten versucht das alles selbst zu erreichen. Manchmal unter irre lautem motzen, sehr zum Leidwesen von Mama und Papa.

Ich möchte Euch nach und nach zu jedem Monat den Motzibacke schon erlebt hat einen ausführlichen Artikel schreiben. Und diesmal erfahrt Ihr wie sein 1ter Monat verlief.
Wenn ich mich jetzt beim Fotos durchstöbern daran zurückerinnere wie zauberhaft aber auch klein und zerbrechlich mein kleiner Mann am Anfang war werde ich sehr traurig. Ich konnte diese Zeit mit ihm nicht bewusst erleben. 0-6.Monate(4)

 

1 Monat alt, es lief nicht gut!

Wie ich im Artikel, Wochenbett: Zu dritt und glücklich? schon geschrieben habe, hatte ich im ersten Monat und den folgenden Wochen sehr mit meinem Dammriss und dem Einfinden in meine neue Mutterrolle zu kämpfen. Ich litt unter einem ordentlichen Babyblues und so sind mir viele schöne Momente entgangen. Zum Beispiel berichten viele Mütter wie gut ihr Neugeborenes riecht. Mir ist das nicht aufgefallen, es war mir einfach nicht möglich so etwas Schönes zu registrieren.

Mir gingen eher folgende Gedanken durch den Kopf. Trinkt er genug? Füllt er die Windel oft genug? Halte ich ihn richtig? Warum weint er denn? Wieso schläft er nicht ein? Hoffentlich fängt er nicht an zu weinen, wenn ich mit ihm spazieren bin. Und daneben war mir sehr oft einfach zum Heulen zu mute, oder ich saß sogar heulend da, weil mich das kleine hilflose Wesen einfach überforderte.
Mein geliebter Einer konnte sich nur zwei Wochen frei nehmen und so musste ich da alleine durch.

Aber es gab auch schöne Momente. Ich weiß noch, dass wir uns sehr darüber gefreut hatten, als die Äugelein sich immer mehr öffneten. Und immer wenn mir meine Hebamme sagte das er sich gut entwickelt und schön, wie nach Lehrbuch zunimmt, zauberte dies ein Lächeln auf mein Gesicht.Babyhände
Ansonsten schlief er viel entweder auf mir oder im Tragetuch, er wollte nur bei mir sein. Für mich war dieser Wunsch sehr schwierig umzusetzen, da ich mit meiner Mutterrolle kämpfte und mir die anfängliche Einseitigkeit der Mutter-Kind-Beziehung schwer zu schaffen machte. Obwohl es natürlich nicht so ist. Mein Schmatzipuffer konnte seine Gefühle nur noch nicht über Mimik und Gestik mitteilen. Trotzdem schaffte ich es, ihm alle Nähe zu geben, die er brauchte. Diese Nähe war mir aber in meiner damaligen Verfassung zu viel und verdüsterte meine Gemütswelt weiter.

Mein kleiner Schatz schien mit der Welt auch nicht zufrieden, scheinbar überforderten ihn die vielen alltäglichen Reize und das ließ er jeden Abend durch schreien heraus. Dieses Verhalten verstärkte bei mir den Babyblues, meine Unsicherheit, Frustration und das Gefühl nicht gut genug für dieses kleine Wesen zu sein.

Aber Schmatzipuffer und ich schafften das alles mit viel Tränen und Hilfe von unserer Familie und meiner lieben Hebamme. Wir wuchsen immer mehr zusammen, sei es beim Stillen, Tragen, Kuscheln oder wenn Schmatzipuffer bei mir einschlief. Je mehr wir uns als Team einspielten, desto besser ging es mir. Und wie nach einigen Monaten die Schreiphasen bei Schmatzipuffer gingen, so verging auch mein Babyblues mit der Zeit. Letztlich bekam auch ich die Chance meinen wundervollen Sohn richtig ohne Vorbehalte und Ängste kennenzulernen.

Bis bald, Eure

Kathi

Facebooktwittergoogle_plusmailFacebooktwittergoogle_plusmail

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: