Geliebtes Kind Motzibacke

Entwicklungsschub: Warum nicht die rechte Brust?

Es ist mal wieder so weit, ein Entwicklungsschub klopft an und meine Motzibacke wehrt sich mit Händen, Füßen und seinem mitunter gewaltigen Stimmchen gegen das Trinken an der rechten Brust.
Wenn ich mir nicht sicher bin ob wirklich der nächste Entwicklungsschub angefangen hat und ich es noch wage zu Hoffen das sein Verhalten nur einer Eintagsfliege gleicht, holt mich der Terz, beim Trinken an der rechten Brust schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.
Halli-Hallo ich bin der nächste Schub und endlich da!
Und verdammt, diesmal hat Motzibacke es geschafft – ich laufe mit zwei extrem unterschiedlich großen Brüsten herum!

Hat ein Entwicklungsschub Einfluß auf das Stillen?

Ich habe mir schon so oft die Frage gestellt warum es zu diesem Verhalten an der Brust kommt. Ich vermute das Motzibacke vielleicht die Größe der Brustwarze nicht passt und/oder die Milch auf dieser Seite schneller/mit mehr Druck austritt und das beim Trinken stört. Vielleicht ist es aber auch umgekehrt und er muss an dieser Brust länger und stärker saugen, damit etwas kommt.
Was es auch ist, in Zeiten ohne Entwicklungsschub scheint er sich damit arrangiert zu haben. Ist er also während er in einem Entwicklungsschub hängt überfordert? Ist das verarbeiten der neuen Reize, Fähigkeiten und Sichtweisen so anstrengend, das seine Toleranzgrenze soweit sinkt, dass Dinge die ihn sonst nicht stören nun zu einem unüberwindbaren Hindernis werden? Ich finde, das klingt sehr logisch!
Was auch der Grund ist ich kann an der Tatsache, dass es so ist nichts ändern. Mit der Zeit, merkte ich aber, dass ich ihm das trinken an der rechten Brust erleichtern kann.
Ich habe festgestellt, dass dieses Verhalten verstärkt auftritt, wenn er schon sehr müde ist. Er bekommt deshalb die rechte Brust bevorzugt im ausgeruhtem Zustand. Oftmals reicht es schon, wenn ich ihm im Liegen stille oder ein paar Minuten warte und ihn dann nochmal die Möglichkeit gebe anzudocken. Hilft das alles nichts, trickse ich ihn ein bisschen aus. Ich biete ihm zuerst die linke Brust an und lasse ihn daran kurz trinken, dann löse ich ihn vorsichtig ab, oder nutze die Chance, wenn er kurz die Umgebung bestaunt und biete im die rechte Brust an. Siehe da, er nimmt sie dann an und trinkt fleißig ohne motzen.
Diesmal war der ganze Spuk, nach fünf Tagen wieder vorbei und Schmatzipuffer trank wieder beide Brustseiten ohne zu motzen. Wenn sich euer Kind also auch gerade in einer solchen Phase befinden. Kopf hoch, Augen zu und durch. Es wird wieder besser und Ihr schafft das!

 

Bis bald, Eure

Kathi

Facebooktwittergoogle_plusmailFacebooktwittergoogle_plusmail

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: