Geliebtes Kind Motzibacke

Durchschlafen beim Baby!

Was bedeutet das Wort Durchschlafen? Wann schläft ein Baby durch? Nicht nur Babys, sondern auch wir Erwachsene wachen nachts mehrmals auf. Nur fällt es uns scheinbar wesentlich leichter in die nächste Schlafphase zu finden.
Schläft ein Baby also durch, wenn es nur zum Essen wach wird?
Und was ist mit aufwachen wegen dem Bedürfnis nach Nähe?
Und warum zum Teufel wird man von Hinz und Kunz danach gefragt, ob das Kind schon Durchschläft?

 

Durchschlafen: Mythos oder Tatsache?

Ich kann die Nächte an denen mein Kind nicht öfter als zweimal aufgewacht ist an einer Hand abzählen. Die Gründe für sein aufwachen sind dabei Vielfältig. Die eine Nacht möchte er öfter trinken, in der nächsten Nacht kneift der Bauch, weil er die Beikost nicht verträgt und in wieder einer anderen hat er vielleicht Probleme mit den kommenden Zähnchen. Oder er sucht einfach nach Nähe, weil der Tag wahnsinnig aufregend war oder er etwas Neues gelernt hat und die Welt ihm plötzlich unsagbar groß vorkommt. Derlei Gründe scheint es noch unendlich viele zu geben. Tatsache ist, das Motzibacke seit er auf der Welt ist noch nie eine Nacht von ins Bett bringen bis zum Aufstehen geschlafen hat ohne sich zu melden.
Ist das ein Problem?
Ich weiß nicht warum, aber in meiner Umgebung wird dazu immer die Stirn gerunzelt. Für mich und den geliebten Einen ist es verständlich und wird als normal abgehakt. So ist es halt. Wichtig war für uns immer nur eins. Was könne wir tun damit sich Schmatzipuffer dabei so Wohl wie möglich fühlt.Durchschlafen PhotoNote_WP_20160307_22_05_08_Pro_4380

Durchschlafen: Was bedeutet es für uns?

Wir haben auch schon Nächte erlebt wo er vier bis fünf Stunden durchgehalten hat. Das war in seinen ersten drei Lebensmonaten. Mit der 16.Lebenswoche begann bei Motzibacke der 19 Wochenschub und mit ihm verabschiedeten sich die 4-5h Schlafphasen. Die darauffolgenden Schlafzeiten trafen uns sehr hart und schafften uns wirklich. Fast drei Wochen lang kam er die Nacht stündlich trinken, danach pendelte er sich bei einem schönen 2 bis maximal drei Stunden Rhythmus ein, welcher durchaus zu verkraften war.
Seit dem stündlichen Rhythmus schlief Schmatzipuffer nach dem stillen eh in unserem Bett weiter, weil ich immer wieder dabei wegnickte. Und letztlich haben wir auch diese Zeit so relativ gut hinter uns bringen können. Aber natürlich gab es auch Nächte in denen er weinte oder wegen Bauchkrämpfen und Blähungen nur schlecht einschlafen konnte und es so für mich gar keinen Schlaf gab.
Und obwohl ich von meinen Mit-Muttis ganz ähnliche Schilderungen vernommen habe hält sich trotz allem noch hartnäckig das Gerücht, dass Babys Durchschlafen müssen. Und wenn dein Kind das nicht kann machst du was falsch, oder wie?

Es gibt die unterschiedlichsten Gründe warum ein Kind aufwacht, letztlich ist es auch egal welche, denn meistens braucht er einfach nur Nähe und Geborgenheit, egal welcher Grund vorliegt.
Seit Schmatzipuffers Milcheiweißunverträglichkeit heraus kam, und er die Nacht nicht mehr mit Bauchschmerzen und Blähungen zu kämpfen hatte wacht er ohne Hunger nur noch selten auf. Und mit der Einführung des Familienbetts schläft er sehr viel entspannter.
Und wenn er die Nacht doch aufwacht, weil die Zähnchen, der Bauch oder etwas Anderes stört…was natürlich immer noch vorkommt…kuschelt er sich zufrieden und glücklich an mich oder möchte auch kurz an die Brust und schläft dann einfach weiter, ohne motzen, Theater oder weinen. Und das ist für uns Durchschlafen.

Bis bald, Eure

Kathi

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