Geliebtes Kind Motzibacke

Einschlafen: Schlaf Schmatzipuffer…

? schlaf, der Papa ist für dich da, die Mama trägt dich im Arme-lein, bis kommen die Träume-lein, schlaf Schmatzipuffer, schlaf. ?

Der ursprüngliche Liedtext ist einfach nicht mehr zeitgemäß, also habe ich ihn etwas angepasst. 😉

Die liebe Franzi und Ihr toller Blog UndJetztFamilie haben zur Blogparade, zum Thema: „So schläft unser Kind!“, aufgerufen. Da mache ich gerne mit! Ihr findet auf Ihrem Blog, zu diesem Thema, auch noch weitere schöne Artikel von anderen Bloggern.

Die Tatsache, dass es Wiegen- oder auch Schlaflieder gibt zeigt, dass Babys und Kinder nun Mal nicht immer leicht in den Schlaf finden. Und auch mein Schmatzipuffer hat damit schon sehr lange Probleme und davon möchte ich euch gerne berichten. Alles begann vor über drei Monaten…

 

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 Einschlafen bisher und momentan

Unser Schmatzipuffer hatte etwa mit drei Monaten beschlossen, nun in seinem Kinderbett einschlafen zu wollen. Bis dahin war er abends immer in meinen Armen eingeschlafen und schlief dort bis wir ins Bett gingen. Eines Abends hatte ich ihn nach dem Baden kurz in seinem Bett abgelegt um etwas mit zwei Händen zu erledigen und als ich wieder kam war er eingeschlafen.
Aber seit einigen Abenden, haben wir nun ein Problem mit dem Einschlafen. Eigentlich schläft Schmatzipuffer den gesamten Tag über schlecht ein, aber abends ist es besonders schlimm. Er ist wahnsinnig müde, reibt sich die Augen und quengelt, dabei bewegt er sich aber in einer Tour. Ich habe das Gefühl er kommt innerlich nicht zur Ruhe.

 

Einschlafen fällt so schwer und Mama sehnt sich nach Ruhe

Kein Abendritual, Massage, stillen oder gute Nachtlied helfen. Das einzige was ihm irgendwann den Schlaf bringt ist Mamas Nähe, aber bis dahin kann gut und gerne eine Stunde vergehen. Natürlich ist es auch was wunderbares wenn das geliebte Kind in den Armen schläft, aber es ist auch verdammt anstrengend. Ich brauche irgendwann mal wenigstens eine Stunde nur für mich, wo Schmatzipuffer sicher schläft, ich weiß das es ihm gut geht und ich mal entspannen kann.

Meine Akkus sind runter und ich laufe langsam nur noch im Sparmodus. Das ist nicht gut für mich und auch nicht für mein Kind.

Aber was kann hier helfen?

Oder ist es nur eine Frage der Zeit und es heißt Augen zu und durch?

Einschlafen fällt so schwer…Warum? Wie gehe ich am besten damit um?

Interessanter Weise lernte er in den letzten Wochen verdammt viel neues, Krabbeln, sitzen, sich hochziehen und stehen, sagen von Mama, Ja, Nein. Das alles scheint sehr anstrengend zu sein und macht ihn verständlicher Weise fertig.

Er braucht Mami momentan sehr, ich bin wohl sein sicherer Hafen, eine feste Konstante die ihm halt gibt.

Ein paar Tage später hat sich nur eins geändert unsere Einstellung. Wir sehen einfach keinen Sinn darin ihn Händchen haltend, aber weinend in den Schlaf zu begleiten. Manchmal schläft er in seinem Bett ein, wird dann aber wach und weint.
Alles was er will ist unsere Nähe, also bekommt er sie.
Er ist nun abends bei uns, wenn er dies möchte, entweder schläft er auf Mamis oder Papis Brust oder er kuschelt einfach nur mit uns bis wir gemeinsam ins Bett gehen.
Aber es gibt auch den ein oder anderen Abend an dem er ganz entspannt in seinem Bett einschläft und dort auch weiterschlafen möchte bis wir ins Bett gehen.

 

Einschlafen fällt so schwer, aber es geht noch schlimmer…

Nun hat sich auch noch das Zahnen dazugesellt. Wir haben ein paar schlimme Abende hinter uns.

Schmatzipuffer sein Schmerzweinen ist für mich schwer zu ertragen, ich muss mich sehr zusammenreißen um nicht mitzuweinen.

Damit wäre niemandem geholfen. Also beiße ich die Zähne zusammen, halte ihn und tröste ihn bis er bei mir einschläft.

Langsam kratzen die schlechten Nächte und die fehlenden Schmatzipuffer-freien Abendstunden an den Nerven. Ich muss mich immer mehr zusammenreißen um ruhig und besonnen reagieren zu können. Ich bin froh, dass mein geliebter Einer da ist. Kommt der Moment wo ich nicht mehr kann und Durchatmen muss, kann er einspringen. Ich frage mich wirklich wie das alleinerziehende bewältigen.

 

Einschlafen fällt so schwer, aber auf Regen folgt auch wieder Sonnenschein…

Nach sechs Wochen war der Schub der dieses schlechte Einschlafen begleitete vorbei und auch der erste Zahn kam durch. Danach konnte unser Schmatzipuffer wieder einschlafen und in seinem Bett schlafen, bis wir ins Bett gingen und ihn mit ins Familienbett nahmen. Er wachte, wenn nur kurz auf und Händchen halten und über die Wange streicheln reichten, das er wieder einschlief.
Als jedoch der nächste Schub und Zahn kamen, gab es abends statt einem guten Film wieder das Drama „Einschlafen“.

Es gibt leider kein Allgemein-Rezept. Und vor allem haben wir uns von der Idee verabschiedet, dass es nur eine Einschlafmethode und eine Art des Einschlafens für Schmatzipuffer gibt.

Wir haben unser Abendritual, da macht der Papa ihn fertig und dann wird er im Familienbett gestillt. Danach lege ich ihn in sein Bettchen, wird gemotzt darf er wieder auf meinen Arm und bei uns entweder auf Papas oder meinem Arm einschlafen, schläft er zufrieden ein schläft er in seinem Bett und wir nehmen ihn zum ersten nächtlichen Stillen mit ins Familienbett.
Schmatzipuffer fühlt sich nicht jeden Abend gleich, wieso soll er also eine immer gleiche Art des Einschlafens annehmen?

 

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Heute ist er glücklich und findet ohne Hilfe in den Schlaf und morgen stören die Zähne, er ist krank oder hat einfach einen sehr aufregenden Tag und benötigt Hilfe, Wärme und Geborgenheit um in den Schlaf zu finden. Warum soll ich ihm das verwehren?
Und das ist für uns bedürfnisorientiertes Einschlafen

 

Bis bald, Eure

Kathi

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