Geliebtes Kind Motzibacke

Was für Eltern wollen wir sein?

Was für Eltern wollen wir sein? – Familie Motzibacke Teil 2
Der zweite Teil zu unserer Familie Motzibacke Reihe, beschäftigt sich mit unserer Vorstellung von Familie, Eltern-Sein, Mama-Sein, was wir unserem Kind mitgeben wollen und wie wir als Eltern, für ihn da sein wollen. Heute möchte ich euch ausführlicher berichten und Euer Bild von unserer Familie erweitern.

Dieser Beitrag, ist mit der Einführung unseres Headerbildes und Logos verknüpft, da es unser bindungs- und bedürfnisorientiertes Leben mit Kind bildlich wiederspiegelt.Eltern Logo Blog

 

Was für Eltern wollen wir sein? – Das wollen wir als Eltern mitgeben

Endlich ist unser Header-Bild und Logo fertig! Ich habe sehr lange dafür gebraucht, denn ich wollte damit absolut zufrieden sein und es sollt das ausdrücken, wofür mein Mann und ich und mein Blog in Sachen Familie und Leben mit Kind steht.

Was braucht ein Kind?

Was ist für seine Entwicklung wichtig?

Wie bereite ich ihn bestmöglich auf sein Leben vor, ohne ihn seine eigenen Wünsche, Vorstellungen und Träume zu verwehren?

Wie können Wir für ihn da sein, ohne ihn seine Freiheit, seine Chance selber sein Leben zu wählen und zu gestalten, zu nehmen?

Schon während ich mit Schmatzipuffer schwanger war, beschäftigten mich diese Fragen. Damals reifte in mir und in meinem Mann eine Vorstellung von Familie und Leben mit Kind.
Für uns war es von Anfang an wichtig ihm seine Zeit, Freiraum und einen eigenen Willen zu gewähren. Er soll aktiv an seinem Part in unser Familie mitentscheiden dürfen, seine Rolle mitprägen und sein eigenes Leben von Geburt an mitbestimmen dürfen.
Dabei wollen wir ihn unterstützen und stärken, aber auch Raum geben, wenn dieser benötigt und erwünscht ist.

Wir schenken ihm die Wurzeln die er braucht um sich zu festigen, zu erden, eine Grundlage für sich zu schaffen um sich frei entfalten zu können. Er soll die Möglichkeit haben, seinen eigenen Weg zu finden.

Ohne Angst soll er wachsen dürfen! Immer wieder, aufs Neue wachsen und neue Ebenen erreichen dürfen, alles frei von Zweifeln in dem Wissen, dass er stark verwurzelt ist, einen unzerstörbaren Halt hat, in seiner Muttererde, seinen Eltern.

Wir wollen ihm diese Wurzeln schenken, auf das er jedem Sturm widersteht, er selbst jedes Unwetter erträgt und mit neuer Kraft daraus erwächst, auch in dunklen Zeiten voller Kraft ist, aufblüht und sich und seiner Welt Freude und Schönheit schenken kann.

Er soll die Richtung in die er wächst, selbst bestimmen dürfen.
Dabei darf er sich sicher sein, unsere Arme sind immer offen für ihn.
Egal welchen Weg er wählt, wie schnell oder langsam er sich entwickelt oder wie er sein Leben gestaltet, wir sind für ihn da, lieben ihn unendlich und bedingungslos.

 

Was für Eltern wollen wir sein? – Was heißt das im Alltag?

Ein Leben mit Kind, geprägt von Respekt, Freiraum und das Recht auf Bestimmung ist nicht Grenzenlos. Die Art wie Grenzen gesteckt werden ist ein wichtiger Punkt.

Unsere Aufgabe als Eltern ist es ihn zu beschützen, das heißt, dass er Grenzen kennenlernen soll, aber diese Grenzen sollen ihn nicht behindern, sollen in nicht in einen Gedankenkäfig sperren, sondern ihn, wenn es nötig wird beschützen.

Im Alltag sind dies Kleinigkeiten. Ich gebe ihm z.B eine Grenze im Umgang mit gefährlichen Gegenständen. Das Messer, die Bohrmaschine usw. darf er betrachten berühren, aber nicht halten, es ist zu gefährlich. wir erklären ihm, auch wenn er es noch nicht versteht, warum diese Gegenstände noch nicht für seine Hände gedacht sind.

Wir möchten seine Neugier, seinen Drang zu erkunden, Dinge die Mama und Papa benutzen kennenzulernen nicht zügeln.

So bekommt er zum Essen wie wir Besteck und unser Geschirr. Er darf uns beim Einkaufen helfen und die Butter, Wurst oder was er möchte tragen. Diese Kleinigkeiten machen in glücklich und lassen ihn ein Gefühl von Zugehörigkeit entwickeln. Er ist Teil unserer Familie und darf als ein Teil dieser Familie leben, handeln und mitentscheiden.
In vielen Bereichen kann er schon, seit seiner Geburt, am besten entscheiden, was für ihn richtig ist.
Warum soll ich ihn im Bett zum Einschlafen zwingen, warten bis er vom Weinen, vor Erschöpfung einschläft, wenn er doch nur meine Nähe, Wärme und meinen Geruch braucht, um glücklich und zufrieden, in den Schlaf zu finden?

Er weiß genau was er braucht, also hören wir auf ihn, geben ihm die Freiheit und den Raum selbst entscheiden zu dürfen.

Warum soll ich bestimmen was und wieviel er isst? Seit er auf der Welt ist, kann er schon alleine seinen Nahrungsbedarf erkennen und danach handeln. Und so geben wir ihm auch bei der Beikost eine Wahl (Stichwort: Baby led weaning). Er darf selbst entscheiden, was und wieviel er isst und er bekommt die Freiheit sich selbst abzustillen.
Ebenso kann er sich eigenständig und ohne das Zutun von uns Eltern motorisch entwickeln. Er braucht nicht meinen Arm oder meine Hand zur Führung. Er entwickelt sich, in seinem Tempo, wir geben ihm die Zeit, Sicherheit und Wertschätzung, dass er es alleine schaffen kann, und wird und freuen uns mit ihm über seine Erfolge. Derlei Freiheiten gibt es noch unzählige in unserem Familienalltag.

Wir verstehen Leben mit Kind ganz wörtlich. Er hat teil an unserem Leben, wir haben teil an seinem Leben, zusammen führen wir ein Leben bei dem die Individualität, Persönlichkeit und Entwicklung eines jeden einzelnen wertgeschätzt und seine Freiheit und sein Raum für die eigenständige Entwicklung gewahrt bleiben.

 

Bis bald, Eure

Kathi

 

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