Geliebtes Kind Motzibacke

Blogparade: Jahresausblick | Von Ängsten, Kämpfen und Hoffnung!

Jahresausblick…ich bin kein Freund dieses Wortes! Wir stecken uns Ziele und Aufgaben und erschaffen Wünsche, von denen 99,9% nicht erfüllbar sind, und am Ende bleibt nur ein schreckliches Gefühl.

Aber für das Jahr 2017, lohnt es sich wirklich das Leben von Familie Motzibacke etwas näher zu beleuchten. Die eigenen Vorstellungen und Wünsche unter einem kritischen Gesichtspunkt zu betrachten und zu reflektieren.

Seit einigen Wochen, trage ich ein Wunder unter meinem Herz. Und ganz ehrlich, da gibt es die ein oder andere Sache, die mir eine wahnsinnige Angst einjagt.

Obwohl, nein es sind nicht die Ereignisse, die Angst auslösen, sondern der Gedanke zu scheitern, zu Versagen und als Resultat daraus, eine schreckliche Finsternis erdulden zu müssen.

Die liebe Berenice vom Blog Phinabelle hat zur Blogparade „Meine Ziele und Wünsche für 2017“ aufgerufen und ich nehme mit diesem Artikel gerne…auf den letzten Drücker🙈… teil.

Jahresausblick | Die Angst vor einem erneuten BabyBlues

Wer meinen Blog schon etwas länger liest, ahnt vermutlich bereits, was mir so große Sorgen bereitet…ein erneuter BabyBlues!

Ich habe in meinen ganzen Leben noch nie solche schrecklichen, dunklen, Verzweiflung schüren und Hoffnung zerstörenden, Gefühle und Gedanken erlebt, wie während der Monate nach Schmatzipuffers Geburt.

Diese finsteren Emotionen fressen einen auf, jeden Tag mehr. Es fühlt sich an, als wäre das Ertrinken nahe. Dunkle Gefühls-Wellen stürzen auf dich ein. Du möchtest sie niederkämpfen, dich aus der Situation befreien, aber je mehr du dich wehrst, desto eher, sinkst du in den Abgrund. Jedes dagegen Aufbäumen kostet dich weitere Kraft, die auf immer verloren scheint.

Ich selbst habe diese Gefühle, die ich Empfand so sehr gehasst.

Letztlich, habe ich mich selbst dafür verachtet so zu empfinden.  An einigen Tagen habe ich mich richtig dafür gehasst. Ich fühlte mich wie eine schlechte Mutter, mehr sogar wie ein schlechter Mensch.

Diese tiefe Verzweiflung, den Hass und die tiefe Dunkelheit in mir, möchte ich NIE WIEDER spüren!

Daher ist mein größte Wunsch für 2017, dass Glühwürmchen gesund und munter geboren wird und ich von Beginn an wie eine Mama empfinden darf!

Jahresausblick | Wie ich die Angst vor dem BabyBlues verjagen werde

Und so war es für mich wahnsinnig wichtig, mit meiner Hebamme darüber zu sprechen und eine Strategie zurecht zulegen, die die Chancen eines erneuten BabyBlues minimiert.

Da die Hormone einen wahnsinnig großen Anteil an dem Auftreten eines BabyBlues haben, werde ich dafür sorgen müssen, dass diese nicht aus den Fugen geraten und der beste Hormon-Spender nach der Geburt ist der eigene Mutterkuchen, er ist die reinste Hormon-Bombe!

Der Gedanke die Plazenta zu mir zunehmen ist mehr als gewöhnungsbedürftig, aber nicht annähernd so schrecklich wie die Möglichkeit einen erneuten BabyBlues erleben zu müssen, also werde ich nach der Geburt wohl einen Smoothie mit etwas vom Mutterkuchen trinken.

Auch der Frauenmanteltee hat eine sehr positive Wirkung auf den weiblichen Hormonhaushalt und vermag ihn ins rechte Lot zu bringen, und so wird er mir wohl ein treuer Begleiter im Wochenbett sein.

Und letztlich habe ich Hoffnung. Ich habe die Hoffnung, dass die Umstände die, meine zweite Geburt begleiten und mich durch mein Wochenbett begleiten dieses Mal, nicht auch noch einen BabyBlues fördern. Welche das genau sind, würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen. Es wird demnächst einen Artikel geben, der sich ausführlich mit meinen Erlebnissen zum BabyBlues beschäftigt.

Jahresausblick | Eine spontane Geburt, aber bitte ohne Dammriss 3. Grades oder einem Horror-Ende

Als zweiter Punkt bleibt noch die Geburt. Ich wünsche mir wieder eine spontane Geburt, aber diesmal bitte ohne Dammriss 3.Grades und vor allem ohne das Horror-Ende meiner letzten Geburt.

Was bei meiner Geburt genau los war, erfahrt ihr in meinem Geburtsbericht. Auch hierfür sind die Weichen bereits gestellt. Ich habe ein wunderbares und Hebammen-Team einen gemütlichen Geburtsort, mit dem „Geburtshaus am Treptower Park“ gefunden.

Ich spüre eine wunderbare positive Energie in mir und freue mich richtig auf die nächste Geburt, aber ich weiß auch, dass noch einiges an Arbeit vor mir liegt um meine Wunschgeburt zu erreichen.

Yoga, eine enge Zusammenarbeit mit meiner Hebamme und eine Einführung ins Hypnobirthing, sollen mir die Kraft, Energie und positive Einstellung für eine schöne und entspannte spontane Geburt ermöglichen und ich bin mehr als neugierig ob das alles so funktionieren wird, oder mir das Schicksal einen Strich durch die Rechnung macht.

So oder so, hat sich meine Einstellung schon jetzt geändert, die Angst hat einer Hoffnung Platz gemacht und ich sehe dem Jahr 2017 mit Neugier und Freude entgegen.

Was sind eure großen Wünsche fürs nächste Jahr?

Ich verschwinde jetzt in die Küche und bereite den Reis für unser Schwangerschaft, taugliches Sushi zu. Bei meiner großen Sushi-Liebe kann ich auch in der Schwangerschaft nicht darauf verzichten, aber später mehr dazu.

Ich wünsche euch allen einen wundervollen Abend und einen guten Rutsch ins Jahr 2017! 😘❤🎉

Bis bald, Eure

Kathi

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